Google Open Spot

Google Open Spot

München – Schwabing: Auf der Suche nach einem Parkplatz jagt ein Negativerlebnis das andere. Damit könnte bald Schluss sein. Das neueste Google Labs Produkt Open Spot soll Autofahrern bei der Parkplatzsuche helfen. Einziger Nachteil – Man ist auf die Hilfe anderer Autofahrer angewiesen.

In der, bisher nur für Android verfügbaren, Applikation ist eine Karte mit dem eigenen Standort zu sehen. Umliegende freie Parkplätze sind mittels farbiger Punkte markiert. Diese Punkte werden durch andere Nutzer mittels der „Mark a spot“ Funktion festgelegt. Verlässt ein Autofahrer einen stark frequentierten Parkplatz markiert er seinen freien Parkplatz und erleichtert damit anderen Fahrern die Suche.

Die Farbe der Buttons ist abhängig von der vergangen Zeit, die seit der Markierung vergangen ist. Parkplätze die in einem Zeitraum von 10-20 Minuten festgelegt wurden erscheinen als gelber Punkt, Parkplätze die in den letzten 5 Minuten festgelegt wurden in rot. Nach 20 Minuten werden die Markierungen entfernt.

Eines der wenigen, wenn auch wirklich schwerwiegenden Probleme der Applikation ist die Tatsache, dass man auf den guten Willen anderer Fahrer angewiesen ist. Zu dem jetzigen Zeitpunkt, gibt es keine Belohnung für das Markieren eines Parkplatzes. Außerdem ergibt sich speziell in Großstädten die Problematik, dass die meisten Parkplätze bereits Sekunden später wieder vergeben sind.

Über die Sinnhaftigkeit der App lässt sich also streiten. Fraglich bleibt, wie Google es schaffen will Autofahrer zur Nutzung der Applikation zu bewegen. Bis dahin bleibt dem Unternehmen nichts anderes übrig, als zu hoffen, dass zumindest die Kunden von Sixt ihre freien Parkplätze mit anderen teilen.

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