Luxusprobleme in Dubai – Nobelkarossen ohne Besitzer

Was tun, wenn einem das Geld ausgeht und man das Land schnell verlassen muss? Nicht etwa auf die Idee kommen, wie die Welt berichtet, den Luxus-Sportwagen zu verkaufen. Nein, man fährt mit dem Wagen zum Flughafen, parkt ihn, steigt in den Flieger und kommt nie wieder zurück. Genau dieses Problem tritt in Dubai wiederholt auf.

Ferrari Enzo in Dubai

Ferrari Enzo in Dubai

Geld ohne Ende – oder doch nicht?

Dubai, ein Land das vom Öl lebte. Jedes halbwegs erfolgreiche ausländische Unternehmen, das etwas von sich hielt, eröffnete einen Außenstelle in dem heißen, sonnigen Land. Doch auch Dubai spürte die Finanzkrise. Die dort angesiedelten Unternehmen gingen pleite , die Investoren sprangen ab und die Luftblase vieler einst erfolgreicher Unternehmen platzte. Da Rechnungen nicht bezahlt werden konnten, blieb den Unternehmern nichts anderes übrig, als Hals über Kopf das Land zu verlassen. Doch wohin mit den Nobelkarossen?

Lösung in Sicht? – sicher nicht!

Da keine Zeit zum Verkaufen der Fahrzeuge war, stellten die Besitzer die Fahrzeuge am Flughafen oder gar am Straßenrand ab und kümmerten sich nicht mehr um die Fahrzeuge. So gibt es am Dubai International Airport extra einen Parkplatz, auf dem hunderte Luxuskarossen langsam vor sich hinvegetieren. Angefangen von einem Mini Cooper S, bis hin zum Ferrari Enzo Ferrari, der bei einem Neupreis von 700.000€ und einer limitierten Auflage von nur 399 Stück wohl nicht als Serienwagen gilt. Ganz Dubai weit beläuft sich die Zahl auf um die 1000 Fahrzeuge. Ferrari, Porsche, BMW und Mercedes sind die am Meisten gekauften Fahrzeuge in Dubai – auch die am Meisten verrottenden.

In den Augen von Fahrzeugliebhabern ist dies ein furchtbarer Anblick. Wer jedoch denkt, dass man diese Fahrzeuge jetzt günstig ersteigern kann, liegt total daneben. Doch was mit den Fahrzeugen passieren soll, weiß zum jetztigen Stand auch noch niemand.

Spiegel Online hat hierfür ein interessantes Video eingestellt. Folgen Sie einfach dem Link: Video Luxuskarossen verstauben in Dubai

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Moritz

Moritz Mahr arbeitet seit 2013 bei Sixt und stellt interessante Themen rund ums Auto und Angebote bei Sixt vor.

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