Mehr Umweltzonen für bessere Luft

Ab dem 1. Januar 2015 traten neue Regelungen in Deutschland in Kraft, die in Siegen und in Offenbach neue Umweltzonen festlegten. Mit Sixt Mietwagen sind Sie dabei auf der sichern Seite. So gut wie alle Sixt Mietwagen sind mit gültigen Umweltplaketten ausgestattet (Stand April 2015).

Umweltzonen sind europaweit reglementierte, von den jeweiligen Ländern festgelegte Zonen, die sich meist in urbanen Ballungsräumen befinden, in denen das Betreten durch gewisse Fahrzeuge aufgrund deren zu hoher Schadstoffwerte nicht erlaubt ist.

Schild Umweltzone

50. Umweltzone für Deutschland

Wie funktionieren die Zonen?

Ziel der gekennzeichneten Gebiete ist, die Luftqualität zu verbessern und die Emissions-, wie auch Feinstaubwerte zu verringern. Im Gegensatz zu den Null-Emissions-Zonen, in denen nur elektrische Fahrzeuge erlaubt sind, darf man in den Umweltzonen mit Wagen, welche wenig emittieren und als solche gekennzeichnet sind, fahren. Geregelt wird das durch drei Gruppen der Schadstoffkategorie 1 ( rote Plakette), 2 ( gelbe Plakette) und 3 (grüne Plakette) und in drei Stufen. Die richtigen Plaketten werden je nach Steuerklasse und EURO-Schadstoffnorm des Fahrzeuges ermittelt. In Umweltzone Stufe 3 darf beispielsweise kein aus diesen Kategorien verkehren, während in Umweltzone Stufe 1, nur ein Verbot für Wagen der Schadstoffkategorie 1 besteht.

Mit neuen Umweltzonen gegen Stickstoffdioxid

Das Umweltbundesamt setzt sich dafür ein die Umweltzonen nicht nur auf Automobile zu beschränken, sondern auch Binnenschiffe, Diesellokomotiven oder Baumaschinen jeglicher Art , wie auch andere Verkehrsmittel in die Richtlinien mit einzubeziehen. Eine neue Umweltzone ist auch für den Raum Darmstadt geplant, welche die 50. Zone in Deutschland eröffnen würde. Deutschland verfügt über 48 Umweltzonen in denen ausschließlich Kraftfahrzeuge mit grüner Plakette Eintritt erhalten. Nur in Augsburg und Neu-Ulm darf mit gelber Plakette gefahren werden. Durch den hohen prozentualen Anteil der Wagen, die die Abgasvorgaben erfüllen – mehr als 90 % – sollen die Zusatzmaßnahmen für die Umweltzonen sich verstärkt damit befassen die Stickstoffdioxidwerte zu reduzieren.Der Jahresmittel-Grenzwert Mikrogramm (µg) pro Kubikmeter (m³) muss eingehalten werden, da Stickstoffdioxid als am stärksten auftretender Schadstoff gilt. Alle Kommunen sind von dieser neuen Regelung betroffen und müssen die neuen Grenzwerte erfüllen.

Risiko-Feinstaub

Die Umweltzonen sollen auch den Feinstaubwert in der Luft verbessern. Der Tagesgrenzwert liegt bei 50 µg/m3. Dieser Wert ist nicht öfter als 35mal im Jahr zu überschreiten. Der Jahresmittelwert beträgt 40 µg/m3. Bislang kann man laut dem Umwelt Bundesamt davon ausgehen, dass in Zonen der ersten Stufe eine Senkung des Jahresmittelwertes von 2% und etwa fünf Überschreitungstage weniger erwartet werden.In Zonen der Stufe 3 werden sogar 10 bis 12% weniger Feinstaub erwartet und somit ungefähr 20 Überschreitungstage weniger.

In Deutschland traten Umweltzonen zum ersten Mal im Oktober 2008 im Raum Hannover und Köln zum ersten Mal in Kraft. Ab 2015 besteht komplettes Fahrverbot in der ersten Stufe für die Fahrzeuggruppen, die keine Plakette tragen. Auch sollen in den kommenden Jahren Fahrzeuge mit roter und gelber Plakette, je nach Zone, davon betroffen sein.

Bilder: UmweltbundesamtFotolia

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Heiner

Heiner Tappe arbeitet seit 2011 in der e-Sixt und hat wahrscheinlich die höchste Veröffentlichungsfrequenz. Heiner gibt viele nützliche Tipps, aber stellt auch regelmäßig günstige Angebote und neue Modelle aus unserer Mietwagenflotte vor.

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