Wer beim Thema Schweizurlaub nur an Skifahrer und tief verschneite Bergwelten denkt, braucht dringend etwa Nachhilfe in Sachen Eidgenossenschaft. Denn auch in den Sommermonaten lohnt sich ein Ausflug ins Alpenland mit Abstechern zu den unzähligen tiefblauen Alpenseen, Spazierfahrten über traumhafte Passstraßen mit Panoramablick und Stopps in den gemütlichen Shopping-Metropolen Genf oder Bern. Die Schweiz ist ein ideales Urlaubsziel für Kurztripps und Rundreisen im Sommer.

Mit einem Mietwagen sind Urlauber in der Schweiz völlig unabhängig und können die herrliche Landschaft und die schönsten Ecken des Alpenlandes spontan und auf eigene Faust entdecken. Wer beispielsweise in der Bundeshauptstadt Bern seinen Urlaub verbringt, der sollte unbedingt einen Ausflug zum nur eine Autostunde entfernten Thunersee machen. An den Hängen des von der Aare durchflossenen fischreichen Alpensees gibt es eine lange Weinbautradition. In den Orten Oberhofen oder Spiez sollte man sich also eine Weinprobe mit dem hiesigen Chardonnay oder Pinot Noir nicht entgehen lassen. Auch wenn die Schweiz vor einigen Jahren die Promillegrenze von 0,5 wieder auf 0,8 angehoben hat: Gucken Sie nicht zu tief ins Glas. Die Strafen für alkoholisiertes Fahren sind in der Schweiz vergleichsweise hoch.

Auf Urlauber, die einige Tage in der pulsierenden Metropole Genf verbringen, wartet eine traumhafte Ausflugsstrecke entlang des Genfersees. Auf der Bundesstraße 1, direkt am Nordufer des Genfersees gelegen, geht es morgens zum shoppen ins eine halbe Stunde entfernte Lausanne. Am Nachmittag fährt man weiter am See entlang bis nach Montreux und über atemberaubende Serpentinen bis nach Caux hinauf. Der kleine Kurort am Fuße des Rochers-de-Naye zieht alljährlich zum Montreux Festival die Top-Stars der internationalen Jazz- und Pop-Szene an, wenn der künstlerische Leiter des Festivals Claude Nobs die Highsociety zum abendlichen Drink auf sein Anwesen lädt. Doch auch für Normalsterbliche lohnt sich ein Ausflug nach Caux mit seinen Hotelbauten aus Belle Epoque: Auf den Terrassen der Restaurants genießt man den Traumblick über den Genfersee bei den letzten Sonnenstrahlen eines herrlichen Tages.

Das Thema „Mietwagen im Ausland“ war in jüngerer Zeit mehrfach Gegenstand kritischer Berichterstattungen in der Presse. Verbraucherschützer und Automobilclubs warnen immer wieder eindringlich vor Mängeln bei Mietwagen. Schlechte Wartung, gravierende Sicherheitsmängel oder abenteuerliche Mietbedingungen sind vor allem bei lokalen Anbietern in südlichen Ländern keine Seltenheit. Der ADAC empfiehlt, bei Mietwagen im Ausland grundsätzlich darauf zu achten, dass der Zustand der Fahrzeuge deutschen Sicherheitsstandards entspricht. Selbst überprüfen lassen sich beispielweise der Zustand der Reifen, die Funktionsfähigkeit der Scheibenwischer oder Scheinwerfer. Bei offensichtlichen Mängeln sollten Kunden immer auf ein anderes Fahrzeug bestehen. Bei namhaften Fahrzeugvermietern ist dies problemlos möglich. In der Schweiz tummeln sich zahlreiche Anbieter auf dem Mietwagen-Markt. Ein Preisvergleich lohnt sich daher immer. Mit umfangreichen Services und einer großen Flotte sind die großen deutschen Anbieter – wie z.B. Sixt – hier gut aufgestellt. Mietwagenstationen gibt es in allen großen Städten und an den Flughäfen der Schweiz.

Auch wenn um einen herum deutsch gesprochen wird: Man befindet sich in der Schweiz im außereuropäischen Ausland und auch für Autofahrer gibt es einige Regeln zu beachten. Innerorts ist mit Geschwindigkeitsbeschränkungen zwischen 30 und 50 km/h zu rechnen und auf der Autobahn sollte man seinen Fuß auch nicht aufs Gaspedal drücken, denn dort gelten 120km/h. Über die Vignettenpflicht müssen sich Mietwagenkunden übrigens keine Gedanken machen: Die Fahrzeuge großer Anbieter – z.B. Sixt – sind selbstverständlich mit den vorgeschriebenen Autobahnvignetten ausgestattet.

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