Carsharing in Deutschland: DriveNow weiter Taktgeber im Markt

  • Beliebt: Joint Venture verzeichnet weiter signifikanten Mitgliederzuwachs
  • Profitabel: DriveNow im dritten Jahr in Deutschland operativ profitabel
  • Zukunftsgerichtet: Förderung von E-Mobilität und verkehrsentlastenden Maßnahmen in allen DriveNow Städten

DriveNow, das Carsharing Joint Venture der BMW Group und der Sixt SE, blickt auf das dritte profitable Jahr in Deutschland zurück. Dank seiner soliden wirtschaftlichen Basis und einem erneut signifikanten Kundenwachstum nimmt das Unternehmen eine tragende Rolle bei der Entwicklung des deutschen Carsharing-Marktes ein. Wie der Bundesverband Carsharing e.V. (bcs) heute in seiner Pressekonferenz bekannt gab, zählte die gesamte Branche zum Jahreswechsel 2016/17 über 1,7 Millionen Mitglieder. 74 Prozent davon machen die Kunden von stationslosem Carsharing aus – DriveNow hält daran etwa die Hälfte.
DriveNow_Hamburg_BMW_X1_ÖPNV

„Seit unserem Bestehen verzeichnen wir ein gesundes und kontinuierliches Kundenwachstum im zweistelligen Prozentbereich“, sagt Sebastian Hofelich, DriveNow Geschäftsführer. „Der stetige Zuwachs auch in Städten, in denen wir DriveNow schon lange anbieten, zeigt, dass hier weiterhin viel Entwicklungspotential für Free Floating-Carsharing liegt. Wir definieren Erfolg jedoch nicht nur durch Mitgliederwachstum und Marktanteile. Mit dem Erreichen der operativen Profitabilitätsschwelle in Deutschland Mitte 2014 haben wir bewiesen: DriveNow ist ein stabiles und wirtschaftlich nachhaltiges Mobilitätsangebot“, so Hofelich weiter. „Das bildet die Grundlage für eine erfolgreiche Weiterentwicklung.“

Eine Schlüsselrolle dabei spielen für DriveNow auch Nachhaltigkeit und Zukunftsausrichtung. Seine Flotte hat DriveNow auch 2016 an die ansteigende Mitgliederzahl angepasst und um 20 Prozent erhöht. Das dabei konstant gleichhoch bleibende Auslastungsniveau der Fahrzeuge spiegelt eine hohe Aktivität der Kunden wider. Insbesondere beim Thema Elektromobilität konnte sich das Joint Venture in Deutschland als starker Treiber etablieren. In allen DriveNow Städten gehören Elektrofahrzeuge als fester Bestandteil zur Flotte. Kein anderer Anbieter in Deutschland konnte bislang so viele Menschen für elektrisches Fahren sensibilisieren und begeistern. Dazu Hofelich: „Allein in Deutschland verzeichnen wir mit dem BMW i3 in unserer Flotte insgesamt schon rund 900.000 Elektrofahrten. Von den Kunden erhalten wir unzählige positive Rückmeldungen – sie schätzen es, dass wir ihnen in jeder unserer Städte auch eine elektrische Alternative bieten.“

DriveNow_BMW_i3

Auch die Zukunft der Städte hat DriveNow fest im Blick: Das Unternehmen versteht sich als Partner von Kommunen, Universitäten und Institutionen. Zur Förderung der Integration von Carsharing unterstützt DriveNow verschiedene Pilotprojekte in Berlin und Hamburg, bei denen neue Formen von städtischer Mobilität im Realversuch getestet werden, und begleitet Studien, um den Kommunen belastbare Zahlen an die Hand zu geben. So hat die Stadt München das Thema Carsharing wissenschaftlich erforschen lassen  und damit die entlastende Wirkung von Carsharing auf den Individualverkehr belegt: 11,6 Prozent der Carsharing-Kunden in München haben seit ihrer Mitgliedschaft mindestens ein privates Fahrzeug abgeschafft, zwei Drittel davon haben angegeben, dass die Verfügbarkeit von Carsharing ein sehr großer oder eher großer Grund für ihre Entscheidung gewesen sei. Die Langzeitstudie „WiMobil – Wirkungen von E-Carsharing Systemen auf Mobilität und Umwelt in urbanen Räumen“  zeigt eindrücklich, dass die stationslose Carsharing-Flotte von DriveNow schon heute das Dreifache an Privatfahrzeugen ersetzt.

Auf dieser Basis wird DriveNow seinen Service auch 2017 weiter ausbauen und in weiteren europäischen Städten anbieten, um dort ebenfalls eine Lücke im Mobilitätsangebot zu schließen und einen Beitrag zur urbanen Verkehrs- und Emissionsentlastung zu leisten.

Weitere Informationen unter www.drive-now.com.

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