Achtung Autofahrer: Marder haben noch Paarungszeit

Noch immer ist Hoch-Zeit für Steinmarder, jene fast niedlichen Tierchen, die sich geschmeidig durch Motorenräume winden und besonders bei Autofahrern, die über keine Garage verfügen, für Unmut sorgen. Grund für ihr teilweise bissiges Vorgehen ist das mehr als ausgeprägte Revierverhalten der nachtaktiven Nager, die den Sommer über Paarungszeit haben und frei nach Geruch entscheiden, welches Auto und welcher darin befindliche Schlauch zu ihrem nächsten Opfer werden wird.

Wenn Ihr Auto doch von einem Marder Biss erwischt wird, hilft Ihnen natürlich auch die Sixt Autovermietung gerne kurzfristig weiter. Vielleicht mieten Sie sich als Ersatz einen günstigen Kleinwagen, wie z.B. den VW Polo oder den Peugeot 308. Klicken sie einfach auf den Button und suchen Sie sich in der Sixt Fahrzeugflotte einen günstigen aus.

Steinmarder in Aktion

Steinmarder in Aktion

Die hundeartigen kleinen Raubtiere sind im mitteleuropäischen Raum häufig in der Nähe von Menschen zu finden. Sie verstecken sich unter Autos und setzen dabei Duftmarken.

Und genau das riecht förmlich nach dem Problem: Denn parkt man das Auto im Revier eines anderen Marders, fühlt der sich gerne von der Note des vermeintlichen Rivalen provoziert und beginnt mit dem Einsatz seiner spitzen Zähne. Im Ergebnis werden Schläuche, Drähte, Gummi und Dämmmaterialien durchlöchert. Kühlwasser geht verloren, Bremsschläuche müssen erneuert werden und elektronische Verbindungen sind plötzlich defekt. Das wird nicht nur teuer, sondern kann vor allem auch gefährlich sein. Deshalb gilt: Vorsicht in der Paarungszeit! Am besten vor jeder längeren Strecke einen kurzen Blick in den Motorraum werfen…

Vom Klostein im Kühlerraum über mit Tierhaaren gefüllte kleine Säckchen, stinkende Pasten, Mottenkugeln oder Maschendraht – wenn es um ihre motorisierten Freunde geht, gibt es für Autofahrer keine Grenzen. Doch was schützt am besten vor den listigen Angriffen?

Eine Studie der Justus von Liebig Universität in Gießen gibt Aufschluss und unter uns:

Es ist der leichte Schlag aus der Elektrobuchse, der den Marder nachhaltig abwehrt, denn Gestank ist er beileibe gewohnt! Und Ende August ist der Spuk dann eh erstmal wieder vorbei…bis zum nächsten Mai.

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6 Antworten

  1. Hans sagt:

    Das klingt eigentlich gar nicht so gut…Ich glaube die sollen schon für immer verschwinden…!

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  2. CyLord sagt:

    Wenn man schon recherchiert, dann soll das Tier wenigstens als Raubtier & nicht als Nagetier ausgewiesen werden.

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  3. peter sagt:

    das habe ich kürzlich erst an eigenem Leibe erfahren dürfen, als mir ein Marder das Zündkabel durchgebissen hat. Danke für die INfos, jetzt kommt ein Marderschreck ins auto

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  4. peter sagt:

    Oh je bald geht es wieder los, gut das ihr mich daran erinnert.

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  5. Tami sagt:

    Hatte immer kleine „Geschenke“ vom Marder im Motorraum, mal ein Stück vertrocknete Hasenhüfte, dann ein Brotkanten, aber nicht ein einziges durchgekautes Kabel. Nun weiß ich natürlich nicht, ob ich es nicht vielleicht mit einem besonders freundlichem Marder zu tun hatte, oder er einfach keinen Anlass sah, da im Herumzuknabbern, weil er im Motorraum seine kleine Nische hatte (wo ich dann regelmäßig seine Überreste fand)…
    Die hohen Pfeiftöne finde ich furchtbar, die höre ich selbst noch und das ist einfach ein widerliches Geräusch.

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  1. 20. Juli 2010

    […] Our car isn’t working because a martin (Marder auf Deutsch) chewed up the engine parts.  This really sucks.  After being pretty much homebound for the last 10 months because of hyperemesis and then back/leg problems, I am going insane now.  I must go someplace NOW, and a walk around the neighborhood just doesn’t cut it.  For more info (in German, couldn’t find an English article, Martin is too common a word) on martin’s chewing habits, see the Sixt blog. […]

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