Besuchen Sie das Sitges-Filmfestival mit Sixt

Vom 11. bis 20. Oktober findet in Sitges das Festival Internacional de Cinema Fantàstic de Catalunya (Internationales Festival Kataloniens des fantastischen Films) statt. Es gibt viele Gründe, diesen am Mittelmeer gelegenen Ort zu besuchen: gepflegte Strände, die baumbestandene Allee, gemütliche Plätze und Straßen sowie Nächte mit einzigartigem Ambiente.

Außerdem blickt die Stadt dank seines anhaltenden kulturellen Engagements auf eine reiche literarische und künstlerische Tradition zurück, was drei Museen bezeugen können: das Cau Ferrat, der Palau de Maricel und das Romàntic. Überdies finden in Sitges bedeutende Film- und Theaterfestivals statt.

Sitges Sixt

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Sitges

Völlig unerwartet treffen wir auf überraschende Winkel, wie beispielsweise ein Fragment der ehemaligen Stadtmauer, die den alten Stadtkern, die Villa Vella (Altstadt) umgab, und wo sich die erinnerungsträchtigsten Plätze der so genannten “la Blanca Subur” (in Bezugnahme auf den römischen Namen der Stadt) befinden.

Heutzutage ziehen die seit 1892 von Santiago Rusiñol organisierten Kulturveranstaltungen und modernistischen Feste die meisten Besucher an. Schon Ramón Casas und Manuel de Falla kamen aus diesem Grunde nach Sitges. Die im 16. Jahrhundert in Baluart errichteten Kirchen Sant Bertomeu und Santa Tecla sind die Symbole der Stadt.

Außerhalb der Villa Vella befindet sich das Romantikmuseum Museo Romàntic Can Llopis, ein Gebäude aus dem 18. Jahrhundert im neoklassischen Baustil mit nüchtern-eleganten Formen und wenig ornamentierten Fassaden. Nach mediterraner Tradition hat das Haus einen zentralen Innenhof, von wo aus die Haupttreppe zur Nobeletage abgeht.

Die Innenräume sind so erhalten, wie sie im 19. Jahrhundert eingerichtet wurden, was uns den Lebensstil einer wohlhabenden katalanischen Familie zur Zeit der Romantik nahe bringt.

In Sitges ist nicht nur das Filmfestival einen Besuch wert (www.sitgesfilmfestival.com). Sie sollten im Laufe des Jahres auf keinen Fall den farbenprächtigen Karneval (www.sitges.cat/carnaval), das internationale Oldtimer-Rennen Barcelona-Sitges (www.rallyesitges.com), das Fronleichnamsfest und das Patronatsfest im August verpassen. Alles in einer Stadt, die berühmt für ihre Gastronomie und ihr Nachtleben ist.

Von Vilanova i la Geltrú bis l’Alt Penedés

Nicht weit entfernt liegt der Küstenort Vilanova i la Geltrú, der ebenfalls eine reichhaltige gastronomische Kultur aufweist. Sehenswert sind das Museu del Ferrocarril de Catalunya (Eisenbahnmuseum von Katalonien, www.museudelferrocarril.es), die Museumsbibliothek Biblioteca-Museu Balaguer mit einem Bestand von 30.000 Bänden und eine wertvolle Pinakothek mit dem berümten Gemälde La Anunciación (Die Verkündigung) von El Greco und weiteren Werken berühmter Maler, die der Pinakothek vom Prado-Museum in Madrid überlassen wurden.

Wenn wir mit unserem SIXT-Auto ins Inland fahren, gelangen wir nach Vilafranca del Penedés. Zunächst sollten wir aber in Olérdola halten, einem auf 358 Meter Höhe strategisch gelegenen Ort, der von der Bronzezeit bis ins Mittelalter besiedelt war. Der Ort ist umgeben von Klippen und im Norden von einer großen Stadtmauer geschützt, die aus Zeiten der römischen Eroberung stammt und im 10. und 11. Jahrhundert wieder aufgebaut wurde.

Während Olérdola die ehemalige Hauptstadt der Region Penedés war, erfüllt heutzutage Vilafranca diese Funktion. Vilafranca wurde vor acht Jahrhunderten gegründet und strömt noch immer einen Hauch Mittelalter aus. Sehenswert sind der Palau de Pere el Gran und die Kirche Sant Francesc mit ihrem berühmten Altarbild von Sant Jordi, gemalt von Lluis Borrassà.

Der zentrale Platz, die Plaça de la Vila, ist auch als „Castellera“ bekannt, denn hier finden großartige Vorstellungen mit Menschenpyramiden statt. Sie sind spektakulär, aufregend und herausfordernd und erfordern persönliche Überwindung, Kreativität, Wettbewerbsgeist, Teamarbeit und Führungsgeist. Der Díada de San Félix ist der große Tag der „Castellers“ von Vilafranca, auch bekannt als “els verds” und einer der besten Tage für die Castellers-Gruppierungen (Collas) Kataloniens. www.castellersdevilafranca.cat.

Cavas Codorniu

In Sant Sadurní d’Anoia wird 90% des weltweit getrunkenen Cavas (katalanischer Schaumwein) hergestellt. Die größten Kellereien (über 30 Kilometer) gehören Codorniu, die in interessanten, von Josep Puig y Cadafalch errichteten, modernistischen Anlagen untergebracht sind, wo das Edelgetränk in Flaschen eineinhalb bis vier Jahre lang gärt. Hier werden jährlich ca. 27 Mio. Flaschen Cava bereitet.

Colonia Güell

Diese Route kann mit der IndustriesiedlungColonia Güell“, die eine von Gaudí entworfene Krypta hat, beendet werden. Zum Ende des 19. Jahrhunderts erlebte der bis dahin landwirtschaftlich geprägte Landkreis Baix Llobregat eine erste industrielle Revolution, deren Zeugin die von Eusebi Güell gegründete Industriesiedlung „Colonia Güell“ ist.

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Colonia Güell

Güell folgte der aus England stammenden Philosophie, die Fabrikanlagen von der Stadt aufs Land zu überführen, einerseits, um die Wasserkraft vor Ort zu nutzen, andererseits zur Vermeidung von Arbeitskämpfen, die in den Großstädten gang und gäbe waren. Die gesamte Siedlungsanlage wurde dem Architekturstudio Antoni Gaudí in Auftrag gegeben.

Der Eigentümer der Siedlung beauftragte 1898 Gaudí persönlich mit dem Bauprojekt der berühmten Kirchenkrypta, in der die innovativsten Techniken des Architekten zur Anwendung kamen. Der Grundriss hat eine unregelmäßig ovale Form. Das Innere ist in vier längliche Räume aufgeteil, die von vier zentralen Basaltsäulen getrennt werden (www.gaudicoloniaguell.org). Die Krypta diente dem Architekten als Labor, in dem er Techniken ausprobierte, die er später beim Bau der Basilika „Sagrada Familia“ in Barcelona anwendete.

Mehr Informationen: www.catalunya.com

 

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