Besuchen Sie Terres del Ebre und Priorat mit Sixt

Wir haben Ihnen bereits die Pyrenäen vorgestellt, sind die Costa Daurada entlang gefahren und haben Ihnen die Schätze der Costa Brava vorgestellt. In Südkatalonien befinden sich noch weitere zahrleiche Schätze, die ohne Zweifel einen Besuch wert sind.

Tortosa hat das reichste Kulturerbe Südkataloniens. Die Ortschaft wird beherrscht vom Castell de la Suda, einer maurischen Festung, die im 5. Jahrhundert von Abd al-Rahman III erbaut und kürzlich in ein Parador-Hotel mit großartigem Blick auf die Stadt und deren vom Ebro-Fluss geprägte Umgebung umgewandelt wurde. Zu ihren Füßen liegt das mittelalterliche Viertel mit der großartigen gotischen Kathedrale Santa María aus dem 14. Jahrhundet. Sie hat eine barocke Fassade, drei Kirchenschiffe, einen Kreuzgang und innen zwei Altarbilder aus dem 14. und 15. Jahrhundert.

Cornudella del Montsant, Priorat.  Autor: Oriol Alamany.

Cornudella del Montsant, Priorat.
Autor: Oriol Alamany.

Sehenswert sind auch der Bischhofspalast, la Llotja, wo die Preise für Weizen und Wolle, die den Ort über den ehemaligen Flusshafen erreichten, festgesetzt wurden, das Kloster Santa Clara, der Despuig-Palast, das Gebäudeensemble Reales Colegios im Renaissancestil, das 1564 von Karl I (König von Spanien) zur Bildung der Morisken gegründet wurde, sowie das ehemalige Judenviertel. In el Eixample erheben sich bemerkenswerte modernistische Gebäude, wie z.B. der Marktplatz mit seiner Metallstruktur.

Bevor Sie Ihren Rundgang beenden, sollten Sie sich eine Gaumenfreude gönnen, eine der süßen, lokalen Spezialitäten wie Küchlein mit Kürbiskonfitüre oder Algarrobas del Papa (Johannisbrot).

Ports de Beseit und Castell de Miravet

Westlich von Tortosa, angrenzend an Aragonien und die Provinz Castellón erhebt sich das Kalkgebirge Els Ports de Beseit, das die Gebirgskette vor der Küste mit dem Iberischen Zentralmassiv verbindet, und wo wilde Ziegen und Greifvögel zu Hause sind. Der Internetauftritt  www.terresdelebre.travel liefert Ihnen hierzu zahlreiche Informationen.

Zurück am Fluss Ebro und hinter Tortosa treffen Sie auf Dörfer wie Benifallet, wo es interessante Höhlen mit einzigartigen Formationen gibt, sowie auf Miravet mit seiner maurischen Burg, dem letzten Rückzug der Templer, die 1308 von Jaume II besiegt wurden.

Priorat

Bereits in mittelalterlichen Chroniken werden der Landkreis Priorat und das aus dem 7. Jahrhundert stammende Kartäuserkloster Cartuja de Scala Dei, das am Fuße des Montsant-Gebirges liegt, erwähnt. Es ist das erste Kloster dieser Art auf der Iberischen Halbinsel. Die Mönche lehrten den An- und Ausbau von Wein, woraus sich eine Industrie entwickelte, die einige der weltweit besten Weine hervorgebracht hat. Ausgehend von der Stadt Falset, lohnt es sich eine Reihe von Orten zu besuchen: Cabacés, El Masroig, Gratallops und Ulldemolins, wo man den Eindruck gewinnt, dass die Zeit stehengeblieben ist. In Siurana, mitten im Prades-Gebirge, sind die mittelalterlichen Straßenzüge besonders sehenswert.

Façana renaixentista de la Cartoixa d'Scala Dei. Autor: Miquel Raurich

Façana renaixentista de la Cartoixa d’Scala Dei.
Autor: Miquel Raurich

Amposta

Amposta ist die Hauptstadt des Landkreises Montsià, Handels- und Landwirtschaftszentrum, in der der Reisanbau die Hauptrolle spielt. Die zwischen 1915 und 1919 errichtete Hängebrücke ist zum Symbol der Ortschaft geworden. Sehenswert sind auch die Überreste einer Burg aus dem 18. Jahrhundert, das ehemalige Fischerviertel El Grau und das Museum des Gemeindeverbandes mit archäologischen und naturbezogenen Sammlungen.

Sant Carles de la Rápita

Dieser am Fuß des Montsià-Gebirges im südlichen Teil des Ebrodeltas direkt an dem großen Naturhafen Els Alfacs gelegene Küstenort wurde im 18. Jahrhundert von Karl III (König von Spanien) gegründet. Er wollte einen Hafen für den Handel mit Amerika anlegen, der gleichzeitg das letzte Verbindungsstück zwischen dem Ebro-Fluss und dem Mittelmeer darstellen sollte.

Die Kirche Esglesia Nova und der Platz Carles III sind gute Beispiele für den neoklassichen Baustil der Epoche. Heute ist der Ort berühmt für seinen Fischerhafen und die Meeresfrüchte, die in den Restaurants angeboten werden.  Auf dem Internetauftritt www.turismelarapita.com können Sie sich über die Region genauestens informieren.

Parque Natural del Delta del Ebre (Naturpark)

Obwohl das Ebrodelta erst ziemlich spät entstanden ist, wird dessen Existenz bereits im 17. Jahrhundert bezeugt. Seitdem wächst es unaufhaltsam. In diesem Gebiet brüten über 300 Vogelarten und 515 Pflanzenarten sind katalogisiert. In Deltebre befinden sich die zentralen Dienstleistungen des Naturparks, eine 7736 Hektar große Ebene, von denen 5316 zur Comarca Montsià und 2420 zur Comarca Baix Ebre gehören. In seinen Wasser-Lebensräumen bilden sich zahlreiche Kanäle, Seen und ausgedehnte Sandflächen.

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Barques de perxar a l’estany de l’Encanyissada, al Parc Natural del Delta de l’Ebre.
Autor: Tina Bagué

Es ist das größte Feuchtgebiet Kataloniens. Die völlig ebenen Ländereien sind ein Naturgebiet von ökologischem und landschaftlichem Interesse mit intensivem Landwirtschaftsbetrieb. Die Reisanbaugebiete sind aus dieser Landschaft nicht wegzudenken. Auch wenn diese Gegend heute dicht bevölkert ist, verhinderte früher die Malariamücke menschliche Siedlungen. In Casa de Fusta, einem der emblematischsten Gebäude, ist derzeit das Informationszentrum des Naturparks, Centre d’Informació del Parc Natural, untergebracht. Hier wird über Wanderwege, Gebiete und Aktivitäten in der Umgebung informiert.

Flamencs al Parc Natural del Delta de l’Ebre.  Autor: Ferran Aguilar

Flamencs al Parc Natural del Delta de l’Ebre.
Autor: Ferran Aguilar

An der Küste erstrecken sich jungfräuliche, von Dünen begrenzte Sandstrände. Deltebre ist der Ausgangspunkt vieler Wege, z.B. dem, der zum Flusseiland Isla de Buda führt. Eine weitere Möglichkeit dorthin zu gelangen sind die Touristenboote, die die Flussmündung durchkreuzen und einen hervorragenden Blick auf die gesamte Landschaft bieten. Eine andere Option ist, sich nach Platja de la Marquesa zu begeben und über Punta del Fangar zu spazieren.

Sie können auch Ihr Sixt-Fahrzeug mitnehmen, im Fährschiff den Fluss überqueren und nach Sant Jaume d’Enveja oder Trabucador fahren, eine von Wasser umspülte Landzunge, die in Punta de la Banya endet. Ganz in der Nähe befinden sich die Lagunen La Tancada und L’Encanyisada. Auf der Tourismusseite www.turismedeltebre.com werden Sie über die Gegend informiert.

 

Mehr Informationen: www.catalunya.com

 

Dieses Gebiet Kataloniens befindet sich zwischen Valencia und Barcelona. In beiden Städten sind wir mit Sixt-Stationen vertreten. Es dauert weniger als zwei Stunden von beiden Stationen bis nach Amposta – machen Sie doch mit einem Mietwagen von Sixt einen Abstecher in diese Gegend!

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Heiner

Heiner Tappe arbeitet seit 2011 in der e-Sixt und hat wahrscheinlich die höchste Veröffentlichungsfrequenz. Heiner gibt viele nützliche Tipps, aber stellt auch regelmäßig günstige Angebote und neue Modelle aus unserer Mietwagenflotte vor.

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