Mietwagen-Reisetipps Andalusien: Eselstaxi in Mijas
Das weiße Zigeunerstädtchen Mijas zeigt auf hervorragende und beispielhafte Art die Vielfältigkeit Andalusiens: Einige Mietwagen-Kilometer von der Costa del Sol, genauer gesagt: den Bettenburgen von Fuengirola, entfernt, liegt im Hinterland auf gut 400 Metern Höhe das weiße Bilderbuch-Dorf Mijas.
Dass der Ort auf zahlreiche Besucher aus den nahen Touristenzentren vorbereitet ist, spiegelt sich in riesigen Busparkplätzen, einem beachtlichen und für Pueblas Blancas völlig untypischen Parkhaus, sowie einer großen Zahl an Souvenirläden wieder. Mijas ist dennoch schön und (proto-)typisch andalusisch. Außerdem vielleicht der klassischste aller Tagesausflüge von den Strand-Orten der Costa del Sol überhaupt.
Die Infrastruktur ist bestens, die Aussicht auf die Küste grandios. Außerdem hat sich Mijas eine Besonderheit ausgedacht: Durch die engen Gassen kann sich der Gast im Pferde- und vor allem im Esels-Taxi („Burro-Taxi”) kutschieren lassen. Die Esel tragen Nummernschilder auf der Stirn und schaffen mit ihren Glöckchen um den Hals und ihren charakteristischen IIIEH-AHH-Lauten eine sympathische, eigene Stimmung im Ort. Warum es gerade Esel zur Attraktion von Mijas geschafft haben, ist allerdings nicht zu erfahren.

Skurril und sympathisch: Die Eselstaxis in Mijas.
Die Gäste aus Großbritannien, die westlich von Málaga die Strände dominieren, haben sich hier außerdem eine weitere Attraktion künstlich geschaffen: Das Mijas Hipodromo. Eine Pferderennbahn mit rund 2.000 Tribünenplätzen, VIP-Logen und etwa 600 Boxen soll Pferdefreunden Gelegenheit geben, ihren Sport in der Sonne Südspaniens zu genießen, etwa wenn zu Hause in England der Winter dies verhindert. Das Hipodromo ist sogar mit dem ambitionierten und unerreichbaren Ziel angetreten, das spanische Ascot zu werden.
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