Mietwagen-Reisetipps Andalusien: Puerto Banús, Marbellas exklusiver Yachthafen

Fährt man mit dem Mietwagen auf den Straßen rund um Marbella ist die Porsche-Cayenne-Dichte auffallend hoch. Höher vielleicht als sonstwo in Spanien. Dieser Eindruck steigert sich noch, je näher man Puerto Banús kommt. Der edle Yachthafen von Marbella, teurer Parkplatz für die schwimmenden Schätze der High Society, gibt vor, ein alter andalusischer Fischerhafen zu sein, in dem eher zufällig einige der wertvollsten Boote der Welt angelegt haben.

Diese scheinbar perfekte Idylle ist jedoch die Idee, Reißbrett-Plan und Erfolgsrezept von José Banús. Er schuf die Luxusmarina 1970 im Fischerhafen-Design für die gut betuchten Bewohner und Freunde der Goldmeile. Sie ist bis heute der Laufsteg derer, die es geschafft haben und das auch gerne herzeigen. Aber nicht nur!

Fischerdorf ohne Fischerboote: Puerto Banús

Fischerdorf ohne Fischerboote: Puerto Banús

Puerto Banús ist darüber hinaus aber auch ein wunderbarer und für Jedermann frei zugänglicher Flecken Erde. Der Fischerhaus-Architektur müssen sich nämlich auch die Herren Vuitton, Ferragamo und Armani beugen und ihre Geschäfte äußerlich entsprechend bescheiden halten. Das Ergebnis ist eine sympathisch entspannte Atmosphäre, interessante Einkaufsmöglichkeiten (in zweiter und dritter Reihe vom Hafen entfernt auch erschwinglichere) und eine spannende Menschenmischung.

Die zahlreichen Bars und Cafés mit Yacht-Blick zeigen die Spiele der UEFA Champions League live  und nehmen drei Euro aufwärts für eine einfache Kugel Eis. Puerto Banús hinterlässt den Eindruck eines Ortes mit einem außergewöhnlichen Flair, das man auf einer Reise entlang der Costa del Sol unbedingt erlebt haben sollte. Unabhängig davon, wie man zu PS-Protzerei und Mini-Hunden in Damenhandtaschen steht.

Auffallend viele Strandverkäufer bieten ausgerechnet direkt im Schatten der großen Yachten schicke Armbanduhren in allen Farben, Größen und Formen an. Ob die wirklich echt sind? Ob die reiche Gesellschaft in wirtschaftlich schwierigen Zeiten heimlich zum preiswerten Rolex-Imitat greift? Reine Spekulation…

Insider-Tipp unserer Sixt-Andalusien-Mitarbeiter:
Das Nachtleben von Puerto Banús gehört zu den besten und aufregendsten in ganz Andalusien!

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Heiner

Heiner Tappe arbeitet seit 2011 in der e-Sixt und hat wahrscheinlich die höchste Veröffentlichungsfrequenz. Heiner gibt viele nützliche Tipps, aber stellt auch regelmäßig günstige Angebote und neue Modelle aus unserer Mietwagenflotte vor.

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1 Antwort

  1. Ricarda sagt:

    Also mich würde es ja nicht wunder, wenn so einige der betuchten Damen und Herren auch gar keine Originale an den Armen tragen würden. Trotzdem glaube ich doch eher, dass die Rolexverkäufer im Schatten wegen der Touristen da sind, die sich das ganze Spektakel leider nur anschauen können und dann vielleicht spontan das Bedürfnis haben, sich wenigstens eine kleine Illusion so eines Lebens kaufen zu müssen. Es wäre ja doch eher peinlich für den Yachtbesitzer, wenn er beim Kauf einer Rolexfälschung gesehen würde.

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