Der ein oder andere hat es schon live gesehen und sich davor fotografiert: Das Autoskelett, oder “Knochenauto” der Sixt Autovermietung am Flughafen München.

Unter der Aussage “Dank Sixt sind teure Mietwagen ausgestorben.” steht im überdimensionalen Glaskasten ein modelliertes Autoskelett. Realistisch wirkende Knochenstrukturen und ein animalisch windschnittiger Heckspoiler lassen die Karosserie tatsächlich wirken, wie die Überreste eines prähistorischen Leihwagen.

sixt bone car at munich airport 300x225 Sixt Werbung: Knochenauto Skulptur am Flughafen München

Sixt Bone Car at Munich Airport

Die Idee des Knochenautos kommt aus der Feder unserer Werbeagentur Jung von Matt. Mit der Umsetzung wurde am 01. März 2010 die Firma Elz & Krause aus Berlin beauftragt. Elz & Krause hat bereits in der Vergangenheit tolle Werbeobjekte gebaut, wie zum Beispiel unsere Waldtiere.

Nach dem Startschuss wurde ein geeignetes echtes Fahrzeug gesucht, um die Karosserie als Grundform herzunehmen, welche aber später nicht mehr als diese zu erkennen sein soll.

karosserie altes auto fuer skulptur 300x225 Sixt Werbung: Knochenauto Skulptur am Flughafen München

Das alte Auto, dessen Karosserie den Grundstein für die Skulptur bildet

ausgeschlachtetes auto und knochen tueren 150x150 Sixt Werbung: Knochenauto Skulptur am Flughafen München

Die neuen Knochentüren im ausgeschlachteten Auto

Nachdem das Auto komplett ausgeschlachtet wurde, kam die eigentliche Arbeit. Der gesamte Korpus wurde mit Styropor eingekleidet, aus dem die Knochen grob geschnitzt wurden. Anschließend wurde das Styropor mit einer polyesterähnlichen Masse einkaschiert, was zum einen eine knochenähnliche Struktur erzeugt, zum anderen die Teile stoßfest macht. Danach erfolgte der Feinschliff. Jeder Knochen der Skulptur wurde einzeln behandelt und mit sehr viel Liebe zum Detail ausgearbeitet beziehungsweise gefeilt. Um die perfekte Knochenoptik zu erlangen wurde zum Schluss Farbe aufgetragen, sowie die Feinheiten mit Airbrush Technik hervorgehoben. So entstehen Schattierungen und der Eindruck, als wären die Knochen wirklich alt. Alle verwendeten Materialien müssen den Brandschutzvorschriften des jeweiligen Flughafens entsprechen.

Insgesamt wurde 3 Monate an dem Exponat gearbeitet. In der Nacht vom 02./03.06.2010 wurde dann im MAC-Forum des Airport München das Knochenauto installiert. Vielen Dank an alle Beteiligten. Es ist eine wunderbare Arbeit!

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