Temperamentvolles Fahren an der Costa del Sol entlang

Als Sixt-Mitarbeiter sollte man nicht nur in der Lage sein, andere für Autos zu begeistern. Unser Auszubildender Adrian möchte seine Passion fürs Fahren einbringen und schreibt für Sie über sein Fahrerlebnis in Spanien.

Spanien ist bekannt für gutes Essen, schöne Landschaften und das tiefblaue Meer – aber auch für das südländische Temperament der Einheimischen, was auch im Straßenverkehr zu spüren ist. Als Teil der Ausbildung war ich in diesem Sommer für 2 Wochen in Malaga unterwegs, einer relativ großen Stadt in Andalusien an der Costa del Sol. An der Flughafenstation von Malaga besorgte ich mir einen Mietwagen und fuhr direkt los in die Innenstadt.

Das südländische Temperament ist auch im Straßenverkehr zu spüren

Als erstes aufgefallen sind mir die kurz aufeinanderfolgenden Fahrschwellen, die zum vernünftigen Fahren anleiten sollen. Die Spanier lassen ihrem Temperament im Straßenverkehr vollen Lauf – sowohl verbal als auch vom Fahrverhalten her. Die Geschwindigkeitsbegrenzungen liegen bei 50 km/h in der Stadt und 120 km/h auf Autobahnen. Dank der Bodenschwellen, die vor allem nachts leicht zu übersehen sind, wird innerorts die Beschränkung meistens eingehalten. Insgesamt wird häufig sehr zügig gefahren.

Einige Situationen haben mich als jungen Fahrer ziemlich herausgefordert. Beispielsweise gab es eine Kreuzung, bei der man sich ganz rechts einordnen musste, um links abbiegen zu können. Besonders anspruchsvoll war das Durchfahren eines dreispurigen Kreisverkehres, wobei man gleich am Anfang so einfahren muss, dass man den Kreisverkehr an einer bestimmten Ausfahrt verlassen kann. Fährt man z.B. auf der äußersten Spur, muss man der Kreisverkehr auch direkt an der ersten Ausfahrt verlassen. Tut man dies nicht, können auch bedingt durch die schnelle Fahrweise der Spanier andere Verkehrsteilnehmer schnell aus dem Konzept kommen.

Auf spanischen Autobahnen gilt eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 120 km/h

Auf den Straßen sieht man neben den allgegenwärtigen Motorrollern vor allem Fahrzeuge von Seat wie den Ibiza und Kleinwagen von Ford oder Peugeot. Da man größere Motoren auch auf den Autobahnen kaum ausfahren kann, ist dies nachvollziehbar. Auf den spanischen Autobahnen müssen Reisende übrigens eine Maut entrichten.

Für besonders junge Fahrer ist es wichtig zu beachten, dass Führerscheinneulinge mit weniger als einem Jahr Fahrpraxis eine „L“-Plakette am Auto anbringen müssen und nur bis zu 80 km/h schnell fahren dürfen.

Mit einer aufmerksamen Fahrweise und dem richtigen Mietwagen steht dem Fahrvergnügen in Spanien nichts im Wege. Ich habe meine Zeit im sonnigen Malaga sehr genossen.

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Heiner

Heiner Tappe arbeitet seit 2011 in der e-Sixt und hat wahrscheinlich die höchste Veröffentlichungsfrequenz. Heiner gibt viele nützliche Tipps, aber stellt auch regelmäßig günstige Angebote und neue Modelle aus unserer Mietwagenflotte vor.

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